Deutschland zählt zu den größten Honigimporteuren weltweit. Ein erheblicher Anteil stammt aus Ländern wie:
- China
- Ukraine
- Argentinien
- Mexiko
Importhonige werden oft zu sehr niedrigen Preisen gehandelt. Dabei gibt es seit Jahren Hinweise aus wissenschaftlichen Untersuchungen und Marktanalysen, dass weltweit ein Teil des gehandelten Honigs mit Sirupen gestreckt oder falsch deklariert wird. Moderne Analytik deckt immer wieder Auffälligkeiten auf, doch nicht jede Verfälschung ist mit Standardtests leicht nachweisbar.
Wichtig ist: Nicht jeder Importhonig ist verfälscht. Aber der Preisdruck durch extrem günstige Ware, unabhängig von ihrer Qualität, beeinflusst das gesamte Marktgefüge.
Für Verbraucher entsteht der Eindruck: „Honig ist billig.“
Für Imker entsteht die Realität: „Honig ist unterbewertet.“